Links und Literatur

Richtwert-Deckungsbeiträge für den ökologischen Landbau 2018

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat Mitte Mai 2019 die „Richtwert-Deckungsbeiträge für den Ökologischen Landbau 2018“ herausgegeben.

„Aus einer Vielzahl an produktionstechnischen und ökonomischen Daten werden für 30 pflanzenbauliche und 10 tierische Produktionsverfahren fast 200 Deckungsbeiträge bei verschiedenen Leistungs- und Aufwandsniveaus ermittelt.“

Bestellt werden können die Richtwert-Deckungsbeiträge für den Ökologischen Landbau 2018 für 22 €/Stück zuzüglich 2 € Versandpauschale hier:

Planungsdaten für Leistungen, Kosten und Arbeitszeitbedarf für den ökologischen Landbau

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft stellt eine jährlich aktualisierte Datenbank zur Verfügung, die Planungsdaten für Leistungen, Kosten und Arbeitszeitbedarf für den ökologischen Landbau bereithält.

Es stehen DATENSÄTZE zu Futterbau, Gartenbau-Freiland, Gesamtbetrieb, Marktfruchtbau und Tierproduktion – jeweils mit verschiedenen Untergruppen – zur Verfügung.


Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten für verschiedene Kulturen und Tierhaltungsverfahren

Die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) stellt Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten für verschiedene Kulturen im ökologischen Marktfruchtanbau und des Futterbaus/der Substraterzeugung sowie für verschiedene Verfahren der ökologischen Tierhaltung zur Verfügung, die hier abgerufen werden können.

Zahlen, Daten, Fakten zur Bio-Branche

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gibt jährlich im Februar zur BioFach die „Zahlen, Daten, Fakten“ zur Bio-Branche heraus. Diese finden Sie hier:

Bio-FAQ – Fragen & Antworten über Grundlegendes der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft

Der BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) hat auf seiner Homepage Bio-FAQs zum Download bereitgestellt. Hierbei geht es um die besonderen Leistungen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft ebenso wie um ihre Herausforderungen und Entwicklungspotentiale. Die Quellenangaben ermöglichen hierbei die Vertiefung einzelner in Kürze dargestellter Sachverhalte.

Zu folgenden Themen finden sich Fragen und Antworten:

100 Argumente für den Biolandbau

Der Biolandbau bietet vielfältige Vorteile, u.a. Tierwohl, Boden- und Klimaschutz, Gehtechnikfreiheit und sichere Lebenmittel. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat 100 Argumente für den Biolandbau zusammengestellt.

Die vorliegenden Argumente werden vor allem durch Forschungsergebnisse abgestützt, aber auch durch Schweizer Bioverordnungen und -richtlinien. Viele der zitierten Quellen sind online zugänglich, u.a. in der Datenbank «Organic Eprints». Der entsprechende Link ist jeweils bei der Quelle angegeben. Die Liste erhebt hierbei keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Einige Argumente sind auf die Schweizer Richtlinien bezogen, gelten aber in übertragbarer Weise auch für den Ökolandbau in der EU.

Eine Kurzfassung in Flyerform finden Sie HIER.

Fachinformationen des KTBL

Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) gibt Bücher und Heftezu verschiedenen Themen des ökologischen Landbaus heraus. Diese sind auf der Unterseite zum Ökolandbau > Produkte einzusehen und zu bestellen.

Hier finden Sie die Leseproben:

Auf der Seite des KTBLs gibt es darüber hinaus weitere Informationen und online-Anwendungen zum Ökolandbau wie z.B. einen Öko-Umstellungsplaner oder einen Wirtschaftlichkeitsrechner Tier.

KTBL-Fachartikel zu verschiedenen Themen finden Sie unter KTBL – Ökolandbau – Themen:

Infoposter der SÖL zeigen Vorteile des Ökolandbaus beim Klimaschutz

Haben Bioprodukte eine geringere Klimabilanz als konventionelle Erzeugnisse? Wie viel Kohlenstoff speichern biologisch bewirtschaftete Böden? Durch welche Methoden des Ökolandbaus lässt sich CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entziehen? Diese und weitere Informationen liefern die neuen Infoposter der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) zum Thema Boden und Klimaschutz im Ökolandbau. Interessierte, die das Bodenbewusstsein schärfen wollen, können die Poster ab sofort bei der SÖL ausleihen oder alternativ können die Dateien auch für den eigenen Druck heruntergeladen werden.

Infos zum Verleih bzw. die Downloaddateien finden Sie hier:

Filme über den ökologischen Landbau

Der Bauer und sein Prinz

Der Film von Bertram Verhaag zeigt einen Prinzen, „der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen“. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren.
Die einmalige Zusammenarbeit der Beiden beweist mit poetisch eindrücklichen Bildern, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort „nachhaltig“ noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern überzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur und ohne Gifte zu bewirtschaften. Das ist den Beiden eindrücklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Home Farm und holen sich dort den Mut und das Wissen, ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem gänzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegenüber ihm und der ökologischen Landwirtschaft über Bord zu werfen.“

Die Homepage zum Film finden Sie hier:

Weitere Filme von Bertram Verhaag zu Themen des ökologischen Landbaus z.B. „Vom Glück der Kühe“, „Der Ökobräu im Altmühltal“ oder „Der Bauer mit den Regenwürmern“ finden Sie hier:

Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau

Seit 2001 gibt es den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (bis 2014 „Förderpreis Ökologischer Landbau“) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, der innovative Betriebskonzepte ökologischer Betriebe auszeichnet. Hier finden Sie die Preisträger und z.T. Kurzfilme, in denen die Betriebe und deren Konzepte vorgestellt werden.